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CORNELIA KEMPER-HERLET | |||
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MALEREI | |||
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Gouache und Kreide auf Karton, 1994 |
Gouache, Kreide, Papiercollage auf Karton, 30*38 cm, 1996 |
Gouache auf Leinwand, 106*121 cm, 1994 | |
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KONZEPTION-MALPROZESS | |||
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KONZEPTION |
KONZEPTION - MALPROZESS In den Jahren 1987, 88, 89 habe ich stark aus dem Unbewußten gearbeitet. Linien verdichteten sich, Konturen lösten sich auf, eine starke Dynamik und Expressivität entstand aus der Struktur, aus dem Farbfleck. Fragmentarisches, Körperhaftes, Landschaftliches klangen an. Die Dynamik und die organische Form standen im Vordergrund. Ich arbeitete aus der Gestik heraus und meine Bilder waren von einem starken Automatismus geprägt. Ab 1990 veränderte ich dann mein Formenrepertoire, indem ich alte Arbeiten und Papiere zerriß und zerschnitt und sie in meine Bilder einfügte und durch Übermalung integrierte. Durch die Collage fand ich zu neuen Formen, zu neuen Bildgestalten und -inhalten. Meine Arbeiten wurden so konturierter und oft klarer im Aufbau. Ich arbeite auch heute noch aus dem Unbewußten, lasse den Zufall zu, steuere ihn aber während des Malprozesses. Der Malprozeß ist für mich nicht weniger wichtig als das Ergebnis. Der Malprozeß ist Entdeckung, Kampf, Auseinandersetzung, Bewältigung, Formulierung, Ordnung, Komposition. Die rein bildnerischen Elemente wie Linie, Fläche, Farbe, Struktur haben ihre Autonomie, aber sie können auch Assoziationen zu Gegenständlichem hervorrufen. Wahrgenommenes, Gesehenes und mein Unbewußtes verschmelzen zu einem Bild. So entsteht eine eigene Bildrealität. Es kristallisieren sich Gestalten heraus, die mich selbst überraschen können. Ich finde sie, um sie dann erneut variieren und bewußt einsetzen zu können. Aus dem Abstrakten läßt sich Gegenständliches erahnen. Der Beginn eines Bildes Ich ziehe spontan Linien, setze Flecken übereinander, ich übermale wieder, verwerfe nach vielen Schichten oft wieder Form, Farbe und Komposition. Ich zerstöre oft Teile des Bildes zugunsten des Ganzen. Und so arbeite ich über viele Wochen an verschiedenen Bildern gleichzeitig. | ||
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SKULPTUREN | |||
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OBJEKTE | |||
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Objekte 1997 - Fundstuecke und diverse Materialien, wie z.B. Draht, Pappe, Papier.... | |||
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KONZEPTION | |||
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KONZEPTION |
ZUR KONZEPTION Figuren, Formen, Farben, Strukturen, die in meinen Bildern auftauchen, werden in meinen Objekten und deren Dreidimensionalität haptisch erfahrbar und somit direkter, konkreter als in meiner Malerei. Ich finde Gegenstände, gebrauchte Dinge und Naturobjekte, die mich anregen, die sich in Verbindung mit anderen Materialien zu eigenen Wesen, neuen Objekten entwickeln und somit eine neue Bedeutung erhalten. Meine plastischen Arbeiten entstehen wie meine Bilder aus dem Unbewußten. Ich arbeite spontan, lasse den Zufall zu, steuere ihn aber immer. Beeinflußt von meinen Gedanken und Assoziationen, die eng mit dem ausgewählten Material in Beziehung stehen, entwickelt sich das Objekt erst während des Arbeitsprozesses zu dem Wesen in seiner endgültigen Gestalt. | ||
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DATEN | |||
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DATEN |
Lebensdaten
Einzelausstellungen, Ausstellungsbeteiligungen und Aktionen seit 1976
Aktionen und Performances"Lebendige Malerei-Skulpturen" in Zusammenarbeit mit der Fotografie von Elmar Herlet. Mitglied im BBK Rheinland-Pfalz und der Fördergemeinschaft Junger Kunst. Arbeiten in privatem und öffentlichem Besitz. Lebt und arbeitet in Moselkern. | ||
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ENDE | |||
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________© Cornelia Kemper-Herlet________ | |||